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Artikel über sinosomatics

Hier findest Du eine Auswahl einführender Artikel, die einen ersten Einblick in Idee, Haltung und Praxis von sinosomatics geben. Sie richten sich an alle, die neugierig sind und einen Zugang über das Erleben suchen.

Die Wirkung von sinosomatics konnte wissenschaftlich in mehreren klinischen Studien und Anwendungs-Beobachtungen bewiesen werden. Während die bisherigen Studien sich insbesondere auf die Indikationen Endometriose-bedingte Schmerzen und unerfüllter Kinderwunsch bezogen haben, arbeiten wir derzeit an weiteren Studien zum Effekt von sinosomatics bei anderen Indikationen.

Sinosomatics - Chinesische Medizin trifft Körperpsychotherapie

Sinosomatics - Chinesische Medizin trifft Körperpsychotherapie

Anne Hardy

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden Akupunkturpunkte seit jeher stimuliert, um körperliche und emotionale Selbstregulationsprozesse anzuregen. Sinosomatics ist eine Kombination von Akupunktur und Moxibustion mit Elementen aus der Hypnotherapie und der körperorientierten Psychotherapie. Entwickelt und wissenschaftlich erforscht wurde dieser Ansatz zunächst bei Endometriose-Schmerzen und unerfülltem Kinderwunsch.

sinosomatics zur Behandlung von Endometriose: Was die Patientinnen berichten

sinosomatics zur Behandlung von Endometriose: Was die Patientinnen berichten

Anna Limmer, Annemarie Weber, Elisabeth Olliges, Jana Kraft, Florian Beissner, Christine Preibisch, Karin Meissner

Dies ist die dritte Publikation zu unserer Endometriosestudie. Zehn Studienteilnehmerinnen mit Endometriose berichten in Interviews, wie die ganzheitliche sinosomatics-Therapie ihnen dabei half, einen Wendepunkt zu erleben: Durch die Kombination aus Gesprächs­therapie und sanfter körperlicher Stimulation verstanden sie besser, wie Stress, innere Anspannung und frühere Lebens­erfahrungen ihre Schmerzen beeinflussen.

Die Folge: Mehr Selbstvertrauen, neue Bewältigungs­strategien und ein spürbarer Rückgang der Beschwerden – körperlich wie seelisch. Die Patientinnen fühlten sich erstmals ernst genommen und aktiv in die Behandlung einbezogen. Ihr Fazit: Die Verbindung von Psychotherapie und Körperarbeit eröffnet Frauen mit Endometriose neue Wege, ihre Erkrankung eigenständig und gestärkt in den Griff zu bekommen.

Sinosomatics - Ostasiatische Medizin trifft Hypnotherapie

Sinosomatics - Ostasiatische Medizin trifft Hypnotherapie

Anne-Kathrin Zieband

Sinosomatics ist eine ganzheitliche Therapieform, bei der Elemente aus der Traditionellen Chinesischen und Japanischen Medizin mit solchen aus Hypnotherapie,
körperorientierter Psychotherapie und weiteren Therapien kombiniert werden. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Wahrnehmung von leiblichen Empfindungen. Durch gezielte Nutzung der Zusammenhänge von Psyche und Körper, sowie
dem gespürten Leib, der zwischen ihnen vermittelt, werden Selbstregulationsprozesse auf allen Ebenen angeregt.

Grund zur Hoffnung: Geburtenraten mit Sinosomatics
nach erfolglosen IVF-Versuchen

Grund zur Hoffnung: Geburtenraten mit Sinosomatics
nach erfolglosen IVF-Versuchen

Antonia Pfeiffer, Annemarie Schweizer-Arau, Roxana M. Popovici, Astrid Vogel, Yumiko von Hasselbach, Florian Beissner, Karin Meissner

Viele Paare brechen eine Kinderwunsch­behandlung ab, wenn mehrere IVF-Versuche scheitern – der Körper ist erschöpft, die Nerven liegen blank und die Erfolgs­aussichten sinken. In einer Rückschau auf 133 Frauen, die nach mindestens einer erfolglosen IVF-Behandlung zusätzlich sinosomatics erhielten, zeigt sich jedoch ein ermutigendes Bild: Über acht von zehn Patientinnen wurden schwanger und rund 71% brachten schließlich ein gesundes Kind zur Welt. Die meisten Schwangerschaften entstanden dabei in natürlichen IVF-Zyklen oder mit Spendereizellen. Im Schnitt vergingen 18 Monate vom Beginn der Ergänzungs­therapie bis zur Geburt, und nur wenige Frauen brachen die Behandlung vorzeitig ab.

Das Ergebnis macht deutlich: Eine Kombination aus klassischer Reproduktions­medizin und der ganzheitlichen sinosomatics-Methode kann selbst nach mehreren Fehlschlägen neuen Mut schenken – und die Chance auf ein Baby deutlich erhöhen. Um diese vielversprechenden Zahlen zu untermauern, sind nun größere, kontrollierte Studien geplant.

sinosomatics - Ostasiatische Heilkunde trifft Hypnotherapie

sinosomatics - Ostasiatische Heilkunde trifft Hypnotherapie

Florian Beißner

Anhand eines konkreten Fallbeispiels zur Endometriose skizziert Florian Beißner sinosomatics, einen besonderen Therapieansatz, der Hypnotherapie und Traditionelle Ostasiatische Heilkunde integriert. Er beschreibt in diesem Artikel die historischen Wurzeln dieser „Leibtherapie“, den konkreten Ablauf einer Behandlungssitzung, die Wichtigkeit eines Wohlfühlsettings, sowie Erkenntnisse der Neurowissenschaften, die zum Behandlungserfolg direkt beitragen können.

sinosomatics zur Behandlung von Endometriose: Die Bedeutung des vorderen Hippocampus

sinosomatics zur Behandlung von Endometriose: Die Bedeutung des vorderen Hippocampus

Florian Beissner, Christine Preibisch, Annemarie Schweizer-Arau, Roxana M. Popovici, Karin Meissner

In dieser Studie zeigen die Autor*innen mittels funktioneller Bildgebung des Gehirns, dass die synergetische Wirkung von körperorientierter Psychotherapie und Akupunktur (sinosomatics, ehem. SART), die sie in der zugehörigen klinischen Publikation beschrieben hatten, mit einer Veränderung der Konnektivität zwischen Hirnregionen des emotionalen Gedächtnisses (vorderer Hippocampus) und der körperlichen Empfindung (vordere Insula, somatosensorischer Cortex) einhergeht. Der rechte vordere Hippocampus ist außerdem bekannt für seine Rolle bei der Regulation der menschlichen Stress-Achse über das Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-System.

sinosomatics zur Behandlung von Endometriose: Klinische Ergebnisse

sinosomatics zur Behandlung von Endometriose: Klinische Ergebnisse

Karin Meissner, Annemarie Schweizer-Arau, Anna Limmer, Christine Preibisch,
Roxana M. Popovici, Isabel Lange, Barbara de Oriol, Florian Beissner,

Endometriose ist eine gynäkologische Erkrankung, die sechs bis zehn Prozent aller Frauen im gebährfähigen Alter betrifft. Bei Patientinnen mit dieser Erkrankung, die unter starken Schmerzen leiden, scheinen psychische Traumata eine zentrale Rolle zu spielen.

Hier zeigen die Autor*innen in einer prospektiven, gegen Wartegruppe kontrollierten Studie, dass Patientinnen, denen konventionelle Therapien kaum geholfen hatten, deutliche und langfristige Verringerungen ihrer Schmerzen, Ängstlichkeit und Depressivität, sowie Verbesserungen ihrer Lebensqualität erfuhren, wenn sie mit einer Kombination aus körperorientierter Psychotherapie und Akupunktur (sinosomatics, ehem. SART) behandelt wurden.

Langzeiteffekte von sinosomatics bei Patientinnen mit schwerer Endometriose

Langzeiteffekte von sinosomatics bei Patientinnen mit schwerer Endometriose

Karin Meissner, Barbara Böhling, Annemarie Schweizer-Arau

In dieser retrospektiven Befragung erfassten die Autorinnen die Langzeiteffekte von sinosomatics (ehem. SART) bei Patientinnen mit schwerer Endometriose. 47 Patientinnen mit Endometriose, die sich einer Behandlung mit sinosomatics unterzogen hatten, wurden mit standardisierten Telefoninterviews nach ihren Beschwerden und dem weiteren Verlauf ihrer Erkrankung befragt, und die Ergebnisse mit den Ausgangsdaten zu Beginn der Behandlung verglichen. Das Follow-up fand im Schnitt 5 Jahre nach Behandlungsende statt. Die Endometriose-assoziierten Schmerzen waren von 8 auf 3 Punkte gesunken. 18 Patientinnen (38%) waren schmerzfrei, und die Anzahl von Patientinnen, die Schmerzmedikamente benötigten, ging von 38 auf 19 zurück. 17 von den 31 Frauen mit Kinderwunsch (55%) hatten zur Zeit des Follow-up 21 Kinder zur Welt gebracht. Längere Behandlungsdauern waren mit größeren Schmerzabnahmen assoziiert, was eine Dosis-Wirkungsbeziehung nahelegt.

Auswirkung von sinosomatics auf die Schwangerschaftsraten
bei einer anschließenden IVF/ICSI-Behandlung

Auswirkung von sinosomatics auf die Schwangerschaftsraten
bei einer anschließenden IVF/ICSI-Behandlung

Annemarie Schweizer-Arau, Barbara Böhling, Martina Kron

Die Behandlungsergebnisse von 36 Patientinnen, die zwischen 1997 und 2004 mit sinosomatics (ehem. SART) wegen unerfüllten Kinderwunsches in der Praxis behandelt wurden und sich anschließend einer IVF/ICSI-Behandlung unterzogen, wurden retrospektiv ausgewertet und mit den Ergebnissen des Deutschen IVF-Registers (DIR) von 2004 verglichen. Die Patientinnen stellen aufgrund des hohen Durchschnittsalters (37,5) und mehrmaligem IVF-Versagen (3,1) eine Auswahl mit schlechten Erfolgsaussichten dar. Ergebnisse: Von den 36 Patientinnen wurden 18 Mutter eines leiblichen Kindes, davon 3 spontan nach erfolgloser IVF/ICSI. Die Schwangerschaftsrate (SSR) betrug 49% pro Embryo-Transfer (ET), die Baby-Take-Home-Rate
(BTH) 37%/ET. Für 5 Patientinnen (14%), die schwanger wurden, war es der erste IVF/ICSI-Versuch, alle anderen hatten bereits mehrere, bis zu 16, erfolglose IVF-Behandlungen hinter sich.

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